Teurer Zahnersatz: Ist eine Kreditfinanzierung sinnvoll?

 

Die Mehrheit der Deutschen benötigt im Laufe des Lebens einen Zahnersatz - und das kann teuer werden: Gezahlt wird nur noch der sogenannte Festzuschuss, der 50% der Kosten für die medizinisch notwendige Regelversorgung deckt. Wer beispielsweise eine Brücke mit Keramikverblendungen in Zahnfarbe wünscht, zahlt drauf. Ebenso müssen Implantate, Lumineers oder Veneers vollständig aus eigener Tasche finanziert werden. Wie lassen sich diese Kosten tragen?

 

Geringe Kassenleistungen: Zahnersatz muss weitgehend selbst finanziert werden

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen wurden in der Vergangenheit erheblich reduziert. Aus diesem Grund lassen viele Patienten die Eigenanteile für die notwendigen Zahnersatzleistungen wie z.B. Implantate, Kronen, Brücken oder Veneers finanzieren.

 

Musste ein Zahn gezogen werden, ist die sogenannte Brücke die einfachste und günstigste Variante des Zahnersatzes. Dabei werden die Nachbarzähne der Lücke auf etwa 30 Prozent der Länge abgeschliffen, sodass nur noch Stümpfe aus dem Kiefer ragen. Diese Stümpfe dienen gewissermaßen als "Brückenpfeiler" für eine Zahnkrone. Eine Brücke kostet mindestens rund 800 Euro, von denen also 400 Euro selbst getragen werden müssen. Ein schönes Lächeln ermöglicht die Brücke allerdings nur, wenn sie aus hochwertigeren Werkstoffen wie z.B. Zirkonkeramik und in Zahnfarbe hergestellt wird - was die Kosten in günstingstem Fall auf 1.200 Euro und den Eigenanteil auf bis zu 800 Euro erhöht.

 

 

Hochwertig aber teuer: Das Implantat

Alternativ hierzu kann ein Implantat gewählt werden, welches hinsichtlich des Aufbaus einem natürlichen Zahn ähnelt. Die "Wurzel" besteht aus einem Metall- oder Keramikträger, der im Kiefer verankert wird. Daran wird eine künstliche Krone meistens aus Vollkeramik oder Metall mit Keramikverblendung befestigt. Der Vorteil: Anders als bei der Brücke muss kein gesunder Zahnschmelz entfernt werden. Dafür fallen die Kosten mit rund 2.000 bis 3.000 Euro je Zahn erheblich höher aus. Auch in diesem Fall zahlt die gesetzliche Krankenkasse nur den Festzuschuss in Höhe von 400 Euro. Selbst wer privat versichert ist, wird im Regelfall einen Großteil der Kosten selbst finanzieren müssen - es sei denn, der Tarif beinhaltet eine vollständige Finanzierung des teuren Zahnersatzes, was die Ausnahme sein dürfte.

 

 

 

Zahnersatz per Kredit finanzieren?

Wer nicht gerade auf Erspartes zurückgreifen kann und hinsichtlich des Zahnersatzes auch keine großen Kompromisse eingehen möchte, sollte über die Kreditfinanzierung nachdenken. Denn die Investition in hochwertigen Zahnersatz ist auch eine Investition in ein sympathisches Lächeln - was den Wohlfühlfaktor im Alltag ganz erheblich erhöht. Zudem sind Kredite derzeit so günstig erhältlich, wie wohl selten zuvor. Vom aktuellen Niedrigzins profitieren neben den Unternehmen vor allem auch private Kreditnehmer. Damit dieser Effekt besonders deutlich zum Tragen kommt, sollten alle Möglichkeiten eines Privatkredites im Vorfeld ausführlich analysiert werden; nicht alle Banken geben dem eigenen Kostenvorteile an ihre Kundschaft weiter. Ideal ist ein Online-Kreditvergleich, weil hierbei auch sogenannte Direktbanken einbezogen werden.

 

Der Vorteil: Durch die schlanke Verwaltungsstruktur fallen die Kosten geringer aus, was sich in der Regel auch auf den effektiven Jahreszins auswirkt. Durch diese Kennzahl ist ein objektiver Vergleich möglich, sodass ein auf eine persönliche Beratung leicht verzichtet werden kann. Mithilfe eines solchen Darlehens ist auch hochwertiger Zahnersatz kein Wunschtraum mehr - das wunderschöne Lächeln kann kommen.

Bildnachweis: Prodente eV. www.prodente.de

Kommentare: 0 (Diskussion geschlossen)
    Es sind noch keine Einträge vorhanden.